| Antheraea (Antheraea)
myanmarensis
U. Paukstadt, L.H. Paukstadt & Brosch, 1998 Holotypus / Holotype |
| Antheraea (Antheraea)
myanmarensis
U. Paukstadt, L.H. Paukstadt & Brosch, 1998 Allotypus / Allotype
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| Urbeschreibungstext / original description |
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Antheraea (Antheraea) myanmarensis n. sp. H o l o t y p u s : A l l o t y p us : P a r a t y p e n : (42 N a m e : Die neue Art wird dem burmesischen Volk gewidmet. B e s c h r e i b u n g : Das Männchen ist im Gesamthabitus ähnlich A. (A.) frithi Moore 1859 aus burmesischen und thailändischen Populationen (der taxonomische Status der frithi-Populationen vom südöstlichen Myanmar und von Nordthailand bedarf der Überprüfung). Von dieser ist A. (A.) myanmarensis n. sp. durch die generell geringere Vorderflügellänge, das im Vorderflügel insbesondere am Innenrand breitere Außenfeld, den deutlich längeren Vorderflügelapex und somit auch sichelförmigeren Vorderflügeln und durch die geringeren Antennengrößen immer sicher zu trennen. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die allgemein dunklere Grundfärbung sowie die sehr markante violette Färbung der Flügelaußenfelder. Abmessungen von A. (A.) myanmarensis n. sp. [die Meßergebnisse bei A. (A.) frithi sind in eckige Klammern gesetzt]: Vorderflügelänge, diagonal von der Flügelwurzel bis zum Apex gemessen, 56-61 [62-68] mm, ein Exemplar 64 mm, Durchschnitt 59.5 [63,1] mm, n = 25 [21], Antennenlänge 8.5-9.2 mm, Antennenbreite 3.8-4 mm, Durchschnitt 8.8/4.0 [10.3/4.8] mm, n = 17 [27]; längste Rami 1.7-2.2 [2.7-2.9] mm. Beim Holotypus mißt die Vorderflügelänge 60 mm und die Antenne 9.0/4.0 mm. Ocellen klein, mit entweder stark reduziertem hyalinen Zentrum oder mit einem gelb gekernten glasflecklosen Zentrum. Die Hinterflügelocelle ist meist geringfügig größer als die im Vorderflügel. Grundfärbung der Flügeloberseiten variabel hell- bis dunkelbraun, rotbraun oder braunschwarz; die Gelbfärbung ist bis auf den noch kräftig gelben Fleck nahe des Vorderflügelapex und einen gelben Fleck von der Vorderflügelocelle wurzelwärts gelegen meist stark reduziert. In Vorder- und Hinterflügeln sind die Basallinien wurzelwärts meist gelb behaart; die Medianlinien sind undeutlich, die gewellte, an den Adern wurzelwärts gezackte Postmedian- und die im Vorderflügel geraden und im Hinterflügel gewellten Submarginallinien verlaufen dicht beieinander. Zwischen der dunkleren Linienzeichnung ist oft eine hellere, hellbraune bis gelblichbraune Grundfärbung vorhanden. Sehr auffällig ist insbesondere im Vorderflügel, aber etwas abgeschwächt auch im Hinterflügel, die von den Submarginallinien zum Saum schwächer werdende, unterschiedlich intensive Violettfärbung. Eine Violettfärbung des Außenfeldes ist auch gelegentlich bei A. (A.) frithi vorhanden; diese ist aber wesentlich schwächer und in der Regel auf eine Linie außerhalb der Submarginallinie begrenzt. Die Flügelunterseiten sind undeutlich dunkelbraun gezeichnet, mit Ausnahme einer meist kräftigen Medianbinde. lm Vorderflügel mündet die schwach schwarze Submarginallinie an der Costa in einem schwarzen Apexfleck. Das Mittelfeld und die Saumlinien sind hell- bis dunkelbraun gefärbt, ansonsten überwiegt eine violette Tönung. Das Weibchen entspricht auf den Flügeloberseiten in Zeichnung und Färbung in wesentlichen Merkmalen dem Männchen, weshalb auch eine sichere Zuordnung möglich ist. Abmessungen von A. (A.) myanmarensis n. sp. [die Meßergebnisse bei A. (A.) frithi sind in eckige Klammern gesetzt: Vorderflügelänge, diagonal von der Flügelwurzel bis zum Apex gemessen, 73-78 [62-84] mm, ein Exemplar 64 mm, Durchschnitt 74.3 [75.3] mm, n = 11 [11]; Antennenlänge 10.5-11.2 mm, Antennenbreite 3.2-3.5 mm, Durchschnitt 10.9/3.3 [10.4/2.0] mm, n = 5 [10]; längste Rami 1.7-2.0 [0.9-1.3] mm. Beim Allotypus mißt die Vorderflügellänge 78 mm und die Antenne 11.2/3.3 mm. Ocellen mittelgroß, variierend von fast rund bis oval mit großem hyalinen Zentrum; Hinterflügelocelle meist deutlich kleiner als die im VorderfIügel. Auffällig sind die extrem dunklen Basal- und Submarginallinien sowie die im Außenfeld vorhandene intensive Violettfärbung, die zwischen der Aderung zum Flügelsaum hin entweder stumpfe Zacken oder eine Wellenlinie bildet. Ansonsten ist die Zeichnung mit Ausnahme von Basal- und Submarginallinien undeutlicher. Auf den Flügelunterseiten sind die Säume und die Medianlinien dunkelbraun; jegliche anderen Zeichnungselemente sind reduziert. Die FIügelunterseiten sind zu etwa gleichen Anteilen braun und grauweib beschuppt oder behaart.
Short description in English language
- cf: Entomol. Z.; 108 (2),
1998
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* copyright for the photos by Ulrich Paukstadt, Wilhelmshaven.
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